Das pränatale Familienstellen

Auch unter den erfahrenen Familienaufstellern ist diese Form des Stellens weitgehend unbekannt.
Inzwischen ist erwiesen, dass schon der Fötus nicht nur äußere Einflüsse wahr nimmt, sondern auch darauf reagiert. Jede Schwangere hat schon erlebt, dass das Baby in ihrem Bauch stärker tritt, wenn plötzlich ein lautes Geräusch oder gar ein lautstarker Streit in seine beschauliche Welt dringt. Dass diese Erfahrungen aber auch abgespeichert werden, ist noch relativ unbekannt.
Da wir in einer Zeit leben, in der sich das geistige und sensitive Bewusstsein der Menschen unglaublich schnell entwickelt und erweitert, ist das Aufarbeiten und Loslassen uralter Muster und Programmierungen  dringend notwendig.
Rückführungen unter Hypnose in das Geburtstrauma oder die Existenz vor der Geburt im Mutterleib haben sich hier während meiner täglichen Arbeit mit Klienten als sehr hilfreich erwiesen. Unerklärliche Verhaltensweisen, Glaubenssätze, ständige tiefe Traurigkeit oder andere belastende Emotionen  konnten aufgedeckt und aufgelöst werden.
Immer stärker rückt aber auch das pränatale Stellen als weniger belastende Methode in den Vordergrund.
Dabei werden die Monate 1 bis 9 vor der Geburt und der Monat 0 als Moment der Zeugung durch ausgewählte Stellvertreter aufgestellt.
Der Aufstellende sagt dazu nichts, was er vielleicht durch die Mutter oder Verwandte über die Schwangerschaft der Mutter gehört hat. So sind die Gefühle der Stellvertreter absolut authentisch und decken eventuelle vorgeburtliche Traumata auf.
Diese besondere Form des Stellens kann sich unter Anderem als äußerst hilfreich erweisen bei:
Verstorbenen und verschwiegenen Zwillingen,
Bindungsstörungen (entweder als Schwierigkeit tiefe Bindungen eingehen zu können oder als ein zu intensiver Wunsch nach völliger Verschmelzung, der die Partner überfordert),
Selbstbestrafungen (Glaubenssätze, wie „ich darf nicht glücklich sein“) u.V.m